Lichtaufstellung

Lichtaufstellung hat ihre Wurzeln in der Lichtbewusstseinsphilosophie und betrachtet daher den Menschen als Teil des universellen Geschehens. So gesehen ist sie als übersystemisches Aufstellen zu verstehen, denn sie geht über das Systemische Stellen hinaus. Daraus ergeben sich einige Unterschiede zu bekannten Aufstellungsmethoden.

Lichtaufstellung arbeitet mit geschulten Lichthelfern, welche in ihrer Wahrnehmung multidimensional und multimedial ausgebildet sind. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, eine zunächst individuell gestellte Situation auf die globale und universelle Ebene auszuweiten. Die Lichthelfer sind in der Lage, aus ihren Rollen heraus mehrere Ebenen, Dimensionen und Sphären gleichzeitig wahrzunehmen. Ist der Lichtaufsteller in seinem Bewusstsein weit genug entwickelt, kann er sich dies zunutze machen. In solchen Momenten werden nicht nur Themen transzendiert, sondern auch neue Energien gesetzt.

Lichtaufstellung setzt zusätzlich zu Schattenaspekten immer auch Lichtaspekte ein. Einige Lichtaspekte sind sogenannte Vorhandenheiten, wie zum Beispiel Freiheit, Frieden, Wahrheit, Liebe und Einheit. Durch sie wird das Energiefeld angehoben. Es entsteht eine über Inkarnationen hinausgehende Verbindung in globale und universelle Ebenen und Dimensionen, was bedeutet, dass Heilung nicht nur individuell geschieht, sondern sich ebenfalls dorthin ausdehnt.

Da Lichtaufstellung in ihrer Wirkung sehr tiefgreifend ist, sollte sie immer in einem therapeutischen Rahmen stattfinden.
In der Therapie nutzen wir drei verschiedenen Varianten.

Große Lebens-Lichtaufstellung

Die Große Lebens-Lichtaufstellung ist eine äußerst hilfreiche Methode, um in der Anfangsphase einer Therapie ein Gesamtbild über bestehende Verstrickungen und Themen zu bekommen. Sie dient zwar auch einer ersten Transformation, jedoch vor allem dem Sichtbarmachen von Zusammenhängen aus Familie, Ahnen, Themen, usw. Nicht selten stehen dabei mehr als 15 Personen im Raum. Je nach Erkrankung oder Befinden des Lichtaufstellers ist es sinnvoll, sowohl die vier Elemente als auch Geist, Seele und Körper mitaufzustellen. Eine Wiederholung bietet sich gegen Therapieende an, um noch einmal plastisch die Veränderungen wahrzunehmen oder um noch etwas in die Transzendenz zu bringen.

Themen-Lichtaufstellung

In der Themen-Lichtaufstellung wird ein bestimmtes Thema des Patienten plastisch dargestellt, transformiert oder in die Transzendenz gebracht. Die meisten Themen, Konditionierungen und Verhaltensmuster können in Einzelsitzungen bearbeitet und auch transzendiert werden. Für einige Zusammenhänge ist es jedoch sinnvoll, ein Gegenüber zu haben, das sich zu etwas äußern kann. Betrifft dies gleich mehrere Personen oder aufgestellte Aspekte, ist das Aufstellen sinnvoll und für den Patienten weniger anstrengend. Auch hier gilt, dass ein therapeutisches Vor- und Nachbereiten unabdingbar ist.

Krankheit-Lichtaufstellung

Auch eine Erkrankung kann aufgestellt werden. Dabei werden keine Themen des Patienten gestellt, sondern nur Aspekte der Erkrankung sowie entsprechende Lichtaspekte und Personen. Die Krankheit-Lichtaufstellung dient dem Erfahren und Erkennen der Ursache der Erkrankung, ihres Wesens und der Schritte zur Veränderung. Es geht um das Erkennen seiner selbst in diesen Zusammenhängen und um einen möglichen Weg. Diese Art des Licht-Aufstellens ist tief bewegend für den Patienten und deshalb nur während einer laufenden Therapie mit entsprechender Vor- und Nachbereitung indiziert.

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